Am 31. Januar 2024 wurden die Empfehlungen vorgestellt: Angela Müller-Giannetti (EUCREA) und Amelie Gerdes (Studentin) sprechen über Gelingensbedingungen und Voraussetzungen, um Menschen mit intellektuellen Behinderungen den Zugang zu Hochschulen zu ermöglichen. Und das vor hochkarätigen Gästen: Hubertus Heil (Bundesminister für Arbeit und Soziales), Karl Lauterbach (Bundesminister für Gesundheit), Christine Streichert-Clivot (Präsidentin der Kultusministerkonferenz) und Verena Bentele (Vorsitzende des Deutschen Behindertenrats).
Amelie Gerdes studiert seit 2022 Tanz und Theater im Sozialen an der Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg (HKS Ottersberg) im Rahmen des EUCREA-Programms ART+. Die HKS ist die erste deutsche Hochschule, die Menschen mit Lernschwierigkeiten ein reguläres Bachelor-Studium anbietet.
EUCREA hat mit dem Pilotprogramm seit 2021 hinreichend Erfahrungen sammeln können, wie sich Hochschulen perspektivisch verändern müssen, um zukünftig auch junge Menschen mit intellektuellen Behinderungen an Bildung teilhaben zu lassen.
Nach der Pilotphase von ART+ geht das Programm in die nächste Runde: aktuell diskutiert EUCREA Strategien auf bundes- und länderpolitischer Ebene, wie künstlerische Bildung für junge Kreative mit unterschiedlichen Behinderungen an künstlerischen Hochschulen in Zukunft strukturell verankert werden kann.
Mit dem Gipfeltreffen in Berlin wird die Bildung von Menschen mit Lernbeeinträchtigungen endlich in den Fokus gerückt.
Deutlich wird dabei jedoch noch immer: Berufliche Bildungsmodelle für Menschen mit Lernschwierigkeiten außerhalb der Behindertenhilfe sind rar. An Hochschulen sind sie – mit Ausnahme von ART+ – noch gar nicht vorhanden. Neue Impulse zum Thema Bildung und Arbeit kommen meist aus Kunst und Kultur oder von den Betroffenen selbst. Gesetzliche Rahmenbedingungen sind vorhanden, nur die Umsetzung ist oft schwierig und es harkt an finanziellen Mitteln. Anerkennungsverfahren von Trägern und persönlichen Teilhabeleistungen orientieren sich häufig am Modell der Werkstätten (WfBM). Hier werden sowohl neue Strukturen als auch ein Umdenken gebraucht!
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2027/28 Wintersemester
01.09.2027 - 29.02.2028
Vorlesungszeit: 20.09.2027 – 04.02.2028
Vorlesungsfrei: 05.02.20287 – 29.02.2028
Weihnachtsferien: 20.12.2027- 02.01.2028
Bei Gruppen und Klassen bitten wir um Voranmeldung.
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Nachteilsausgleich
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21. September 2026
Das neue Semester steht vor der Tür! Am 21. September um 10:30 Uhr startet an der HKS Ottersberg die Erstiwoche für unsere neuen Studis.
18. und 19. September 2026
Prof.in Dr. Kathrin Seifert und Prof. Dr. Leonard Cruz geben einen Workshop auf der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Funktionelle Neurologische Störungen in Bonn.
Im Rahmen der P2-Projektwoche untersuchten interessierte Student:innen die Geschichte, Gegenwart und Zukunft von Gärten aus verschiedensten Perspektiven.
Im B2-Modul der Grundlehre treffen sich die Studierenden dienstags zum gemeinsamen Arbeiten in wechselnden Gruppen. Zwei Themenfelder werden parallel erforscht, begleitet von jeweils zwei Professor:innen.
Der britisch-italienische Social Artist Leo Kay kommt an die HKS, um im Rahmen der P2 Woche mit Studierenden rituelle Performances und Fermentierungsprozesse zu erforschen.
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